Coworking wieder anderes Teil 2

Hier kommt ein kleiner Nachschlag zum letzten Blog.

Wer sich ein bißchen in der CoWorker-Szene umschauen möchte, für den sind die nachstehend Links interessant.

Coworker News: http://www.coworking-news.de

Artikel zum Hintergrund des Coworkings in der Stuttgarter Zeitung:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2329518_0_9223_-der-neue-trend-coworking-zusammen-statt-allein-arbeiten.html

Weitere Hintergrundinfos zum Coworking: http://de.wikipedia.org/wiki/Coworking

Wiki zu Coworking (in Englisch): http://wiki.coworking.info

Webadressen für Räumlichkeiten

Berlin: www.beta-haus.de

Köln: www.koelner-zeitraeume.de

Auch in anderen Städten (Hamburg, München) sind Coworkingzentren in Aufbau. Wer viel unterwegs ist und nach einem preiswerten Büroplatz sucht, findet ihn sicher hier.

Komplette Übersicht der Locations: http://www.coworking-news.de/coworking-verzeichnis

Wer bereits Erfahrungen mit Coworking machen konnte, schreibe seine Eindrücke unten in den Kommentar.

Coworking wieder anders

Coworking ist zu einem Trend geworden. Egal, wo ich mich gerade aufhalte, es wird gearbeitet. Die „digitale Boheme“, ausgerüstet mit Handy, Laptop und Webanschluss, jung, dynamisch und freiberuflich tätig, findet überall ihren Arbeitsplatz.  Dabei handelt es sich meistens um Einzelunternehmer aus allen Bereichen der Wirtschaft. Sie arbeiten digital mit allen möglichen Partnern und Unternehmen zusammen. CoMapping, CoScheduling und CoInfoSharing sind dabei die Tools dieser Boheme.

Doch auch im digitalen Zeitalter kommt der Mensch nicht ohne persönlichen Kontakt aus. Deshalb etablieren sich momentan in den USA und verstärkt jetzt auch in Europa und Deutschland temporäre Arbeitsplätze (siehe taz vom 15.1.10 und Kölner Stadtanzeiger vom 16.1.10).  Neben den bisherigen Büroanbietern sind alternative Bürogemeinschaften im Angebot. In einer ehemaligen Werkshalle werden kleinere und größere Büros gebaut und zu erträglichen Preise pro Tag angeboten, Infrastruktur und Kindergarten inklusive. Wichtig dabei ist die gegenseitige Kommunikation und der Austausch. Selbständige unterschiedlichster Fraktionen arbeiten auch an gemeinsamen Projekten, tauschen Ideen aus, holen sich Feedback zu ihrer Arbeit, sind kreativ  und produktiv.

In unterschiedlichen Städten wie Berlin, Hamburg und Köln entstehen diese neuen Zentren des kollaborativen Arbeitens  und Lebens als Ergänzung zum digitalen Arbeiten.  Der Kölner Stadtanzeiger bezeichnet diese Form der Arbeit als „Arbeitsplätze der Zukunft“. Sicherlich ist das zutreffend für Selbständige. Aber bei näherer Betrachtung ist dies auch ein Modell für die „Arbeit der Zukunft“. Welche Arbeitsplätze können in Form eines HomeOffice ausgelagert werden? Vielleicht sollten Unternehmen einige Mitarbeiter tageweise in solche Bürogemeinschaften schicken, um in Ruhe an Projekten zu arbeiten und sich im Netzwerk der kollaborativen Arbeiter Ideen, Anregungen und Feedback zu holen.

Wer selbständig ist und in einer der genannten Städte lebt und arbeitet, mag sich dieses Coworking mal für einen Tag antun. Bei 5,- bis 8,- Euro pro Stunde ist dies bestimmt ein Vergnügen.

Fw: Kollaborative Online Mindmapping

Wer Mindmapping kennt, weiß es auch zu schätzen. Seinen Ideen freien Lauf zu lassen und auf einem Blatt Papier die Ideen zu notieren, mit Ästen, Pfeilen und Querverbindungen macht sehr viel Spaß. Ob es als Ideensammlung, Projektmanagementtool, zur Planung des Arbeitstages oder des nächsten Urlaubs benutzt wird, ist vollkommen gleichgültig. Mindmapping ist für fast alles geeignet.

Inzwischen gibt es zahlreiche Softwareprogramme dazu. Mindjet ist das bekannteste, aber auch kostenfreie Open Source Software wie Xmind oder Freemind sind vielfältig im Gebrauch.

Mittlerweile gibt es auch 2 Online Mindmaps. Unter www.mind42.com oder www.mindmeister.de findet man die entsprechenden Programme. Beide sind kostenfrei, allerdings ist mindmeister auf 3 benutzbare Maps beschränkt. Danach kostet es doch, ca. 6 Euro pro Monat. Dafür bietet mindmeister auch noch zusätzliche Services, die auf jeden Fall interessant sind.

Was ich faszinierend an beiden Systemen finde, ist die Möglichkeit, sich gleichzeitig mit Anderen ideenmäßig auszutauschen. Das heißt, während mein Geschäftspartner eine Idee notiert, sehe ich diese und kann sie weiterentwickeln. Gemeinsam können wir unsere Ideen teilen, unabhängig von Ort und Zeit. Sogar mehrere Personen können gleichzeitig an einem Mindmap arbeiten. Dazu kommt, dass ich das von jedem Rechner der Welt machen kann, da es keinen Softwaredownload gibt.

Auf alle Fälle ist es eine preiswerte Alternative zu anderen Mindmappingsoftware. Wer den ganzen Tag online ist, kann dann seine Mindmaps bearbeiten, auch ohne sie mit anderen zu teilen.
Bei beiden Systemen besteht die Möglichkeit, die Maps auch als Mindjet oder Freemind lokal downzuloaden und weiter zu bearbeiten. Ich nutze die KOMAP´s (kollaborative Mindmaps) für mich nicht nur als Ideenpool, sondern auch zu Terminabsprachen, Besprechungsagenda, Protokolle von Meeting bis hin zur Lernerfolgskontrolle mit meinen Seminarteilnehmern.

Schauen Sie doch mal bei mindmeister und mind42 vorbei, und lassen Sie sich von den Möglichkeiten anregen. Gleichzeitig freue ich mich auf ein Feedback Ihrer Erfahrungen