SINTCON http://sintcon.posterous.com Most recent posts at SINTCON posterous.com Mon, 29 Aug 2011 02:43:47 -0700 Was zeichnet einen guten Webvortragenden aus? http://sintcon.posterous.com/was-zeichnet-einen-guten-webvortragenden-aus http://sintcon.posterous.com/was-zeichnet-einen-guten-webvortragenden-aus Vorab möchte ich das Sprachwirrwarr ein wenig klären. Webinare sind in den meisten Fällen Webvorträge. Seminare haben für mich persönlich einen hohen Anteil an Interaktion und Trainingsmöglichkeiten. Deshalb sind die meisten angekündigten Webinare eher Webvorträge.

Was macht den jetzt einen guten Webvortragenden aus?

1.       Er ist gut auf sein Thema vorbereitet und kennt alle Seitenaspekte

2.       Er kennt sich vor allem mit der Webplattform aus, mit der sein Webvortrag übertragen wird. Leider erlebe ich es immer noch in der überwiegenden Zahl der Fälle, dass der Webvortragende keinen Plan hat, wie seine Plattform funktioniert.

3.       Die Powerpointfolien sind den Erfordernissen des Webvortragens angepasst.
Was in Präsensvorträgen oder Präsentationen immer noch der Fall ist, findet leider in den Webvorträgen seine Fortsetzung: Die Powerpointfolien sind zu voll und zu überladen. Da die Aufmerksamkeitsspanne bei Onlinevorträgen komplett anders als bei Livevorträgen ist, müssen die Folien auch komplett anders gestaltet werden. Der Zuseher ist hier nur einen Klick weg von Ihrem Vortrag!

4.       Geschichten erzählen statt Vortragen
Die große Kunst des Webvortragens ist das Erzählen einer Geschichte. Je mehr die Geschichte den Erfahrungen des Publikums entspricht oder den Erwartungen entgegenkommt, umso besser wird der Inhalt behalten.

Alle weiteren Aspekte eines guten Webvortragenden können die in der Ausbildung „Webinarprofi – Virtueller Trainer“ (BDVT geprüft) lernen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sinvia.de

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Tue, 12 Jul 2011 02:11:53 -0700 Collaboratives Konsumieren (Collaborative Consumption) http://sintcon.posterous.com/collaboratives-konsumieren-collaborative-cons http://sintcon.posterous.com/collaboratives-konsumieren-collaborative-cons

Dies ist der nächste Trend, der durch das Web ausgelöst und initiiert wurde.

Collaboratives Konsumieren (CK) hat die Grundlage, dass nicht der Besitz eines Produktes zählt, sondern der Zugang dazu.

Wenn wir einmal ehrlich zu uns selbst sind, benutzen wir manche Produkte, die wir besitzen, nur selten nutzen: Der Rasenmäher wird nur einmal die Woche benutzt; das eigene Fahrrad vielleicht nur alle paar Tage und schließlich steht das eigene Auto 23 Stunden ungenutzt vor der Garage.

Collaboratives Konsumieren setzt hier an. Beispielsweise hat ihr Nachbar keinen Rasenmäher und möchte Ihren benutzen. Sie können ihm helfen. Ein anderer Nachbar möchte gerne Radfahren; auch hier können Sie helfen. Schließlich hat Ihr Freund sein Auto in der Werkstatt und benötigt dringend ein Fahrzeug. Hier können Sie ebenfalls helfen.

Das Web macht es inzwischen möglich, auch auf privater Basis Utensilien und Fahr-zeuge zu verleihen. Was es dazu benötigt, ist eine Internetplattform und das Vertrauen der entsprechenden Community, Sachen zu verleihen und unbeschädigt wieder zurück zu bekommen. Natürlich soll das nicht vollkommen kostenfrei geschehen. Eine kleine Leihgebühr versüßt das Leihgeschäft. Effekt: Ein Produkt muss nur einmal gekauft werden und kann von mehreren Menschen benutzt werden. Was nach dem Prinzip öffentlicher Bibliotheken oder Autoverleiher funktioniert, funktioniert jetzt auch im privaten Bereich; mit großem Erfolg. Gerade in den USA findet diese Art des Konsum immer mehr Anhänger; und es ist teilweise ein Riesengeschäft. Gegen teilweise sehr geringe Leihgebühren werden private Autos, Rasenmäher, professionelle Kameraausrüstungen, Fahrräder, Landmaschinen und andere Produkte ausgeliehen.

Hintergedanke dieser Idee ist, dass ein Produkt von mehreren Menschen genutzt werden kann. Bevor sich viele Menschen das Produkt kaufen und größtenteils ungenutzt lassen, wird hier ein Produkt der Nutzung vieler Menschen zur Verfügung gestellt.

Ein weiterer „“Markt“ hat sich bei gebrauchten und nicht mehr benötigten Güter her-ausgebildet. Anstatt die Sachen aufwändig bei Ebay zu verkaufen, werden lokale Tauschbörsen eingerichtet. Man bringt beispielsweise seine nicht mehr benötigt Klei-dung zu einer Kleidertauschbörse mit, bekommt dafür Chips, mit denen man dann „neue““ gebrauchte Kleidung eintauschen kann. So wird für den alten, aber noch benutzbaren Anzug ein neuer Besitzer gefunden und man selbst kann sich ein „neues“ gebrauchtes Kleidungsstück eintauschen.

Collaboratives Konsumieren ist der Ausdruck eines sich wandelnden Konsumverständnisses: „Wenn ich ein Produkt gekauft haben, bin ich auch in der Lage das  mit Anderen zu tauschen.“

Collaboratives Konsumieren verringert langfristig den Ressourcenverbrauch bei der Produktion der Güter. Im Sinne des grünen Denkens ist das ein guter Ansatz. Unter-nehmen werden vorerst mit dieser neuen Philosophie des Konsumierens sich nicht anfreunden können, das es mit Sicherheit einen Produktionsrückgang bedeutet. Andere, clevere Unternehmen habe die Zeichen der Zeit erkannt und bieten selbst aktiv Formen des Tauschens oder Verleihens an und verdienen gut dabei.

Gehen Sie doch mal durch Ihre Wohnung oder Ihre Garage und überlegen, welche Güter Sie aktiv zum Verleihen anbieten können. Viel Spaß dabei.

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Thu, 16 Jun 2011 04:09:20 -0700 Verschwörungstheorie http://sintcon.posterous.com/verschworungstheorie http://sintcon.posterous.com/verschworungstheorie

Wer hat ein Interesse daran, Griechenland Pleite gehen zu lassen?

•             Die Griechen auf jeden Fall selbst: würden sie dann doch ihre geliebte Drachme wiederbekommen und ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen müssen.

•             Die Europäische Gemeinschaft: hätten  einen Defizitstaat weniger und müssten nicht mehr so viele Subventionen für Oliven bezahlen. Außerdem würde es die Kraft des Euros stärken. Damit könnte sie den Dollar als Leitwährung ersetzen.

•             Die Banken: könnten ihre Schrottanleihen noch schnell an uns Bürger verkaufen, sorry, an den Staat natürlich und würde gut Kasse machen.

•             Die Amerikaner: wenn Spanien und Portugal ebenfalls fallen, ist die EU mit Rettungsaktionen beschäftigt und Amerika kann die Märkte weiter bedienen.

•             Die Chinesen: würden mit ihren Währungsreserven Europa aufkaufen und zu ihren Kolonialstaaten machen.

•             Die einzelnen europäischen Regierungen: müssten dann keine Gelder in die notwendigen sozialen Projekte stecken.

•             Die Wirtschaft: gibt es doch profitable Staatskonzerne zum Schnäppchenpreis.

•             Wir Bürgen: müssten wir nicht unsere Steuern ins Ausland stecken. Aber aus den obengenannten Gründen würde übrigbleibendes Geld uns trotzdem nicht zugute kommen.

Ein Schelm, der da Böses denkt!

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Wed, 22 Dec 2010 01:57:20 -0800 Konsum wie blöde, aber nur mit 2 Jobs http://sintcon.posterous.com/konsum-wie-blode-aber-nur-mit-2-jobs http://sintcon.posterous.com/konsum-wie-blode-aber-nur-mit-2-jobs

Wenn Sie in den letzten Tagen die Zeitung aufschlugen, lasen Sie bestimmt solche Erfolgsmeldungen: „Der Handel ist zufrieden“; „Die Konsummaschine läuft wieder“; „Zufriedenheit überall.“

Ja, das ist gut für die Wirtschaft und gut für die Unternehmen. Ob es gut ist für die Arbeitnehmer, bleibt abzuwarten. Die Unternehmen sind nicht gerade freigiebig in der Verteilung der Gewinne.

Das der Konsum allerdings mit teilweise 2 Jobs finanziert wird, macht nachdenklich. Laut einer Untersuchung des AWD hat sich die Anzahl der Zweitjobs in den letzten 2 Jahren vervierfacht. Auch wenn das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung andere Zahlen hat, ist der steigende Trend zum Zweitjob vorhanden. Die Gründe sind teilweise eindeutig: gestiegene Energiekosten, gestiegene Lebenshaltungskosten, gestiegenen staatliche Kosten (zur Gegenfinanzierung der Krise). Demgegenüber stehen nur moderate Lohn- und Gehaltserhöhungen. Eine problematische Lage. Wenn Sie weiter anhält, haben wir bald amerikanische Verhältnisse. Es ist volkswirtschaftlich nicht sinnvoll, die Arbeitnehmer am Erfolg der Unternehmen nicht teilhaben zu lassen.

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Wed, 24 Nov 2010 06:15:00 -0800 Präsentieren mit Hightech - Das IPad als Stichwortgeber http://sintcon.posterous.com/prasentieren-mit-hightech-das-ipad-als-stichw http://sintcon.posterous.com/prasentieren-mit-hightech-das-ipad-als-stichw

Eine Präsentation in Deutschland. Nachdem der Präsentator alles eingerichtet hat, nimmt er sein IPad, schaut ins Publikum und legt los. Elegant steuert er den Folienwechsel mit dem Presenter. Anschließend blättert schweigend mit der typischen Fingerbewegung auf seinem IPad zur nächsten Folie und spricht weiter. Das IPad hat Einzug in die Präsentationstechnik gefunden. Als digitaler Stichwortgeber führt es zu flüssigen Präsentationen ohne lästiges Zurückblicken auf die Projektionswand. Damit hielt der Präsentator ständigen Blickkontakt zum Publikum, ohne lästiges Blättern mit Zetteln. In Zukunft bitte mehr davon!

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Sun, 12 Sep 2010 23:41:44 -0700 Googles kleines Weißbuch http://sintcon.posterous.com/googles-kleines-weissbuch http://sintcon.posterous.com/googles-kleines-weissbuch

Google - Mancher liebt es, mancher hasst. Schließen Sie Ihre Wissenslücken über eines der interessantesten Unternehmen der Welt. Richard Brandt hat mit seinem Buch "Googles kleines Weißbuch" die Managementstrategien der wertvollsten Marke der Welt analysiert. Auf der Basis von Interviews mit gegenwärtigen und früheren Mitarbeitern, Konkurrenten, Professoren und Freunden stellt Brandt ihr Vorleben, die Ursprünge ihres Idealismus sowie die strategischen Überlegungen hinter Googles rastloser Expansion dar (Klappentext). Das Buch gibt hochinteressante Einblicke in das Denken und Handeln  von Larry Page und Sergey Brin. Wer mehr über die Denkweise und Absichten der beiden Firmengründer wissen möchte, erfährt in diesem Buch eine ganze Menge Wissenswertes. Vielleicht ändert nach der Lektüre dieses Buches ja auch jemand seine Meinung bezüglich Google. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch.

Richard L. Brandt, Googles kleines Weißbuch - Managementstrategien der wertvollsten Marke der Welt, Finanzbuch Verlag 2010, 206 Seiten, 34,80 Euro

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Thu, 15 Jul 2010 02:23:36 -0700 Erster kurzer Erfahrungsbericht mit HiDrive von Strato http://sintcon.posterous.com/erster-kurzer-erfahrungsbericht-mit-hidrive-v http://sintcon.posterous.com/erster-kurzer-erfahrungsbericht-mit-hidrive-v

Vor ein paar Tagen erfuhr ich per Zufall von der Aktion bei Strato: HiDrive für 3 Monate kostenfrei, Anmeldung bis 31.7.10.

Also habe ich mich schnell angemeldet (die Kontodaten muss man trotzdem angeben; Strato rechnet natürlich damit, dass man nach der Testphase das HiDrive für 3,99 Euro im Monat weiter behält).

Warum HiDrive?

Ich bin seit längerem auf der Suche nach eine „Onlinefestplatte“, die mir verschiedene Möglichkeiten bietet:

1.     Abspeicherung von Daten jeglicher Art online (insbesondere Videos und Podcasts)

2.     Downloadmöglichkeit dieser Daten für ausgewählte Personen oder Gruppen

3.     Einrichtung verschiedenen Ordner

Es gibt bei einigen anderen Anbietern bisher nicht alle diese Features. Microsoft bietet unter http://www.officelive.com/de-DE/ einen Dienst an, der auf 5 GB begrenzt ist. Filesharing und individuelle Ordner funktionieren gut. Allerdings gehen keine Videos und Podcasts, alle anderen Dateiformate schon. Unter http://www.windowslive.de/Skydrive/ bietet Microsoft sogar 25 GB an, mit ähnlichen Einschränkungen wie oben. Allerdings ist beides kostenfrei, was ich persönlich sehr gut finde. 

Google bietet nur einen Dokumentenservice an bei 1 GB Speicherplatz.

Was mir bei Strato momentan gefällt, ist der Upload von Videos und Podcasts. Ich möchte in Zukunft über meine Website den Besucher mehr Informationen per Video und Podcasts zukommen lassen. Da die Datenmenge die größer ist als das Fassungsvermögen der Website, suchte ich eine Alternative. Strato HiDrive scheint da ganz gut zu sein.

Wo ich immer noch zögere, ist mein Misstrauen bezüglich Cloud Computing. Solange nicht bessere Sicherungen für die Websites geschrieben werden, werde ich auch keine geschäftlichen Infos z.B. bei Strato ablegen. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Cloud Computing die Zukunft sein wird, wenn die Onlineverbindungen besser und schneller und die damit verbundenen Kosten wesentlich geringer als heute sein werden.

Schauen Sie einfach mal bei www.strato.de rein.

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Fri, 09 Jul 2010 06:02:22 -0700 Mindmappen und Diktieren auf dem IPod Touch http://sintcon.posterous.com/mindmappen-und-diktieren-auf-dem-ipod-touch http://sintcon.posterous.com/mindmappen-und-diktieren-auf-dem-ipod-touch

Seit einer Zeit befinde ich mich im Besitz eines IPod Touch. Was ich in diesem Blogeintrag zum Besten geben möchte, sind meine Eindrücke und Erfahrungen über 2 Apps (Applications = Softwareanwendungen).

Nach längerem Zögern habe ich mir das App „IThoughts“ für 5,99 Euro gekauft. Es handelt sich hier um eine Mindmappingsoftware. Ich bin seit über 20 Jahren eifriger Anwender von Tony Buzans Mindmappingmethodik, sowohl auf Papier als auch per Softwareprogramme (Mindjet, Freemind, Mind42). Kleine Ideen wie auch große Projekte habe ich mit Mindmapping konzipiert und durchgeführt.

IThoughts ist ein sehr gutes Programm, auch für den relativ kleinen Bildschirm des IPod Touch. Es ist einfach zu benutzen und in seiner Vielfalt sehr angenehm. Absolutes Highlight des Programm sind die unterschiedlichen Speicherformate: insgesamt 10 verschiedene Speichermöglichkeiten von PDF über Freemind, XMind, Mindmanager 6 und 8 bis zu IMindmap sind möglich. Die Übertragung auf den PC ist einfach: entweder per WLAN-Verbindung oder per Mail. Dann ist das Mindmap auf dem PC weiter bearbeitungsfähig. Eine Übertragung bearbeiteter Maps vom PC auf den IPod ist ebenfalls per Wlan möglich.

Fazit: Eine klasse Software

Eine weitere gute Software ist Dictamus. Es handelt sich hier um eine Diktiersoftware, die aus dem IPod ein sehr gutes Diktiergerät macht. Da ich selbst inzwischen sehr viele Podcasts besprochen habe, war ich immer auf der Suche nach einem geeigneten Gerät. Dictamus habe ich in der kostenfreien Lightversion ausprobiert. Die nimmt zwar nur Clips von 30 Sekunden Länge auf, aber zum Experimentieren hat es gereicht. Einen neuen Podcast habe ich mit der Lightversion aufgenommen (insgesamt 8 Aufnahmeteile waren nötig) und habe diese Teile mit der Software Audacity zu einem Podcast zusammengesetzt. Die Kaufversion lässt Aufnahmen von 90 Minuten zu. Sehr komfortabel ist die Software mit 2 Features: zum einen kann ich an eine bestimmte Stelle zurückspulen und einen Satzteil neu aufnehmen bzw. übersprechen und andererseits kann ich an jeder Stelle auch noch einzelnen Wörter oder Satzteile einfügen. Für mich 2 äußerst komfortable Funktionen. Diese Feature gibt es bei Diktiergeräten erst in einer Preisklasse ab 450,- Euro aufwärts. Die Klangqualität ist übrigens Spitze. So kann ich jetzt jederzeit und an jedem Ort meine Podcasts aufnehmen.

Fazit: Für 7,99 Euro ein tolles App fürs Diktieren.

Übrigens: Beide Apps funktionieren natürlich auch auf dem IPhone

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Sun, 04 Jul 2010 23:17:30 -0700 Alterspyramide: Erneutes Überlegen http://sintcon.posterous.com/alterspyramide-erneutes-Uberlegen http://sintcon.posterous.com/alterspyramide-erneutes-Uberlegen

Die Alterspyramide entwickelt sich zu unseren Ungunsten. Soweit ist das keine neue Meldung. Was allerdings überrascht ist immer noch die weite Ignoranz dieses Themas in weiten Teilen der Bevölkerung. Wir müssen uns allerdings schnellstens Gedanken machen, was zu tun ist, denn die Zeit zum Handeln wird knapp.

Zu den Tatsachen:

1. Die Bevölkerung wird älter. Praktische Folge davon ist, dass die arbeitende Bevölkerung einen Rentner länger finanzieren muss als bisher. Zwischen 5 bis 10 Jahre kommen da zusammen und stellen eine enorme Belastung aller Rentenkassen (gesetzlich, privat und betrieblich) dar.

2. Da durch die fehlenden Neugeburten Beitragszahler nicht vorhanden sind, verschiebt sich das Verhältnis Beitragszahler zu Rentner auf 3 zu 1 im Jahr 2020. Im Jahr 1960 war das Verhältnis 1 zu 10! Die Folgen sind erhöhte Zahlungen der verbleibenden Beitragszahler. Dieses Geld fehlt beispielsweise für notwendige Investitionen in vielen anderen Bereichen z.B. Schule, Soziales, Infrastruktur. Alternativ erhält der Rentner weniger Geld, was allerdings zu einer Einschränkung der Lebensqualität führen wird.

3. Der Pflegeaufwand wird steigen. Sowohl im finanziellen als auch  

personellen Bereich. Wenn die Menschen älter werden, werden sie auch möglicherweise länger pflegebedürftig. Steigende Zahlen bei Demenz- und Alzheimerkranken belegen dies.

Es wandern hierbei notwendige Ressourcen aus dem produzierenden und kreativen Bereich in den pflegenden Bereich. 

Deutschland wird darunter leiden und möglicherweise Verluste in der wirtschaftlichen Entwicklung erleiden. Außerdem werden wir externe Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Dazu werden wir ausländische Pflegekräfte ins Land holen, um den gestiegenen Pflegebedarf einigermaßen kostengünstig zu gestalten.

4. Um Mitarbeiter zu halten und zu gewinnen, müssen die Unternehmen neue Formen der Mitarbeitergewinnung etablieren. Zusätzlich zum firmeninternen Kindergarten werden auch eigene Altersheime gehören. Hier kümmern entsprechende Fachkräfte um die Eltern der Mitarbeiter. Nur so kann Fachpersonal für das Unternehmen gewonnen und gehalten werden.

5. Der „Krieg“ um Mitarbeiter generell wird hart geführt. Das Angebot an Arbeitsplätzen wird die Nachfrage übersteigen. Firmenzusammenschlüsse werden steigen, Synergien in der Wertschöpfung zwischen Produzent und Lieferant zunehmend gesucht und ausgeschöpft.

Alle Unternehmen werden sich kreative Lösungen für dieses Problem überlegen müssen (siehe auch Punkt 4).

6. Neue Formen des Wohnens müssen erprobt und erfahren werden. Ältere Menschen können auf Kinder aufpassen und ältere Kinder können auf Rentner aufpassen. Was in der Vergangenheit als Mehrgenerationenfamilie funktionierte, wird wiederbelebt werden müssen. Nur so werden wir die zukünftigen Probleme lösen können.

Wir müssen uns mit diesem Thema stärker auseinander setzen. Die gesellschaftlichen Gefahren aus den Nichtbeachtung sind groß. Es darf einfach nicht sein, dass wenige junge und arbeitsfähige Menschen viele alte, nicht mehr arbeitsfähige Menschen ernähren und betreuen. Der volkswirtschaftliche Schaden wird immens sein. Wir benötigen dringend funktionierende Modelle zur Lösung des Problems.

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Mon, 28 Jun 2010 23:52:00 -0700 Schöne neue Multimediawelt Teil 2 http://sintcon.posterous.com/schone-neue-multimediawelt-teil-2 http://sintcon.posterous.com/schone-neue-multimediawelt-teil-2 Gestern habe ich n meinem Blog über die neue Multimedia geschrieben. Heute morgen fand ich im Magazin des Kölner Stadtanzeigers den Artikel „Muss es immer Apple sein – Konkurrenz  für das IPad“ einen interessanten Artikel über die Mitbewerber von Apple. Alle Nachahmermodelle sind wesentlich besser ausgestattet als das IPad, werden aber den Kultstatus von Apple nicht erreichen.
Was allerdings viel interessanter ist, ist die Tatsache, dass einige der Feature die ich gestern beschrieb, schon heute Realität sind.

So ist beispielsweise das Archos 9 mit einem TV-Tuner ausgestattet und ermöglicht den Fernsehempfang.
Andere Hersteller bauen die passenden Schnittstellen (USB) ein, versorgen das Pad mit viel Speicherplatz, einer Webcam sowie die Möglichkeit, mit dem Office-Paket zu arbeiten. GPS-fähig sind die Pads noch nicht, aber das ist nur ein Frage der Zeit.

Was mich noch etwas stört, ist die Größe des Geräts. Doch auch hier wird die Entwicklung zu einem kleineren Gerät sicherlich noch kommen. Es fehlt nur noch ganz wenig zur Erfüllung meiner Vision.

 

Quelle: Kölner Stadtanzeiger 29.6.2010 www.ksta.de/magazin

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Mon, 28 Jun 2010 05:07:00 -0700 Schöne neue Multimediawelt - die Idee einer Vision http://sintcon.posterous.com/schone-neue-multimediawelt-die-idee-einer-vis http://sintcon.posterous.com/schone-neue-multimediawelt-die-idee-einer-vis  

In meinem Vortrag „Quo vadis Trainer – Training der Zukunft“ beschäftige ich mich auch mit dem Einsatz neuer Medien, den Möglichkeiten des Internets mit seinen Auswirkungen auf die Arbeitswelt und Weiterbildung.

Ich möchte Ihnen hier die Idee einer Vision vorstellen, wie wir in Zukunft kommunizieren und arbeiten werden.

Ausgangspunkt meiner Gedanken ist das IPhone. Mit diesem Gerät sind wir inzwischen in der Lage, eine vielfältige Kommunikation durchzuführen. Wir telefonieren damit, wir senden SMS oder MMS, wir gehen damit ins Internet, organisieren Informationen, versenden Mails. Gleichzeitig lassen wir uns auch vom IPhone unterhalten, sei es durch Musik, Videos oder Spiele.

Meine Idee geht jetzt noch einen Schritt weiter. In 5 – 10 Jahren wird jeder wird ein Gerät ähnlich wie das IPhone besitzen. Wir werden alle unsere tägliche Kommunikation und Arbeit über dieses Gerät erledigen. Eine Trennung zwischen Handy, Organizer, IPhone und PC gibt es nicht mehr. Es gibt nur noch ein Gerät für alles!

Die Übertragungsgeschwindigkeit ist inzwischen so groß, dass sie schneller als ein Festnetzanschluss ist. Deshalb wird dieses Gerät zusätzliche Angebote wie Fernsehen, Radio und bisher noch nicht entwickelte neue Technologien beinhalten.

Außerdem sind die laufenden Kosten so niedrig, dass jeder ein solches Gerät erwerben kann. Festnetzanschlüsse sind nicht mehr notwendig. Die hier vorher notwendigen Investitionen in Bauarbeiten und Kabelverlegung können jetzt in das Funknetz verlegt werden.

Weiterhin wird das Gerät sprachgesteuert sein. Alle Eingaben sind nicht mehr per Tastatur erforderlich. Ein interner Übersetzer transformiert das gesprochene Wort in Text, sofern es notwendig ist.

Mit der eingebauten Kamera sind Videotelefonate, Fotos und Scans von Dokumenten möglich.

Das Gerät wird den PC weitestgehend ersetzen. Mit einer Funkschnittstelle sind Bildschirm, Tastatur, Maus und andere Peripheriegeräte anschließbar wie wir es bisher vom PC gewöhnt sind. Die Software zur entsprechenden Bearbeitung von Texten, Tabellen und Präsentationen ist im Web vorhanden. Für aufwändigere Arbeiten wie Bilder oder Sounddateien werden wir doch noch einen leistungsfähigen PC benötigen.

Da es inzwischen auch schon die ersten Handys mit Beamertechnologie gibt, beispielsweise das Samsung i7410, ist die Projektion von Videos oder Bilder überall denkbar.

Da in 5 – 10 Jahren auch die SDHC-Cards über ein riesiges Speichervolumen verfügen und dabei preiswert sind, wird die lokale Speicherung kein Problem sein.

Auch das Angebot von Speicherplatz im Web wird zunehmen. Heute gibt es schon Anbieter, die 5 oder bis zu 20 GB kostenfreien Speicherplatz online zur Verfügung stellen.

Welche Auswirkungen wird dieses Gerät auf unsere Arbeit und Weiterbildung haben?

Grundsätzlich können wir alles überall machen. Eine Trennung von Arbeit und Freizeit wird es nicht mehr geben, die Übergänge sind fließend. Die Kommunikation zwischen den Menschen wird intensiver, gleichzeitig aber auch persönlich distanzierter. Da wir unsere sozialen Kontakte mal eben schnell über das Web erledigen können, wird möglicherweise der persönliche Kontakt sich anders gestalten.

Der physische Arbeitsplatz ist nicht mehr so wichtig, da überall gearbeitet werden kann. Das gilt allerdings nicht für alle Arbeitsplätze. Wer im Supermarkt an der Kasse sitzt, wird dies in Zukunft auch noch tun müssen. Wer über einen Büroarbeitsplatz verfügt oder als Dienstleister selbständig ist, für den ist dies fast schon Alltag.

Allerdings bringt diese neue Form der Arbeit natürlich klassische Führungsmodelle durcheinander, andererseits ist die Disziplin des einzelnen Mitarbeiters stark gefordert. Wer selbständig ist, kennt diese Herausforderungen; weiß aber auch, wie gut und produktiv sich in dieser Konstellation arbeiten lässt. Das Wort von der „Digitalen Boheme“ macht hier die Runde.

Lernen kann überall stattfinden. Wer sich für neue Themen interessiert, kann sich Webinaren oder Onlineseminaren jederzeit anschließen und lernen, wann und wo man will. Mal eben schnell einen App herunterladen und überall für den Segelschein lernen, ist heute ohne weiteres möglich.

Präsenzseminare werden zwar abnehmen, aber an Qualität hinzugewinnen und intensiver für den einzelnen Teilnehmer werden. Es wird zu einer intensiven Verzahnung von Online- und Präsenzlernen kommen.

Abendschulen, Universitäten aber vielleicht auch die Grund- und weiterführenden Schulen müssen sich Gedanken über diese neue Form des Lernens machen und wie dies sinnvoll in den Alltag integriert werden kann sowie zu einem erfolgreichen Schul- und Studienabschlüssen führt.

Insgesamt wird das kleine Gerät zu einer ziemlichen Revolution in unserem Arbeitsleben und unserer Freizeit beitragen. Und ich bin gespannt darauf, welche anderen Auswirkungen es noch haben wird.

Der Podcast zum Thema

 

 

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Mon, 10 May 2010 07:19:56 -0700 Wir nennen es Arbeit http://sintcon.posterous.com/wir-nennen-es-arbeit-1 http://sintcon.posterous.com/wir-nennen-es-arbeit-1

„Etwas Besseres als die Festanstellung finden wir allemal.“ So lautet der Text auf dem Klappentext. Beide Autoren verstehen sich als Sprachrohr der „Digitalen Boheme“, jener Gruppe von Menschen, die sich als neue Avantgarde der Arbeitsgesellschaft sieht. Die „Digitale Boheme“ setzt sich zusammen aus Kleingewerbetreibende, Berater, Trainer, Freiberufler, Teilzeitangestellten, Studenten und anderen Lebenskünstlern zusammen. Gemeinsam ist ihnen ein neues Lebens- und Arbeitsmodell, welches fest mit dem Web verbunden ist. Das Web ist der zentrale Mittelpunkt der Boheme: Arbeitgeber und Auftraggeber, aktive Netzwerkarbeit, Pflege der sozialen Kontakte, aber auch kulturelles und künstlerisches Schaffen gehen über das Web. Dabei werden alle aktuellen Themen der „Digitalen Boheme“ angesprochen: über die Veränderung der Arbeitsgesellschaft weg von der Festanstellung hin zum Freiberuflertum, die Auswirkungen der Globalisierung, virtuelle Projektarbeit bis hin zur Entwicklung einer parallelen Gesellschaft.

Ein absolut lesenswertes Buch für alle, die sich hier wiederfinden.

Wir nennen es Arbeit – Die digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung; Holm Friebe und Sascha Lobo; Heyne 2006; 304 Seiten;  8,95 Euro

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Thu, 06 May 2010 23:43:22 -0700 The Long Tail von Chris Anderson http://sintcon.posterous.com/the-long-tail-von-chris-anderson http://sintcon.posterous.com/the-long-tail-von-chris-anderson

Der Untertitel verrät den tatsächlichen Inhalt des Buches: Nischenmärkte statt Massenmarkt. Andersons These ist, dass das Web unseren Konsum und damit die Wirtschaft erheblich verändert. Indem viele Produktionsverfahren sich vereinfacht und verbilligt haben, ist eine unendlich große Produktvielfalt zu minimalen Kosten entstanden. Dabei überrascht seine Aussage, und auch seine Beweise, dass nicht die sogenannten Megahits die Cashcows der Unternehmen sind, sondern die vielen Produkte jenseits davon, die Produkte des Long Tail. Der Long Tail ist der Produktbereich jenseits der Mainstreamprodukte, jenseits der Produkte, die sich vielfach verkaufen, weil sie gerade in Mode sind. Am Beispiel des Musikmarktes (aber auch vieler anderer Märkte) macht Anderson klar, wie das funktioniert und warum gerade in Nischenmärkten mehr Geld zu verdienen ist als mit Megahits. Eine weitere These von ihm ist: „Alles, was sich digitalisieren lässt, lässt sich in der entsprechenden Nische verkaufen.“ Mit fortschreitender Digitalisierung vieler Produkte, Dienstleistungen oder Abläufe finden auch Produkte ihren Abnehmer, die früher sonst nur schwer auffindbar oder verkaufbar waren.

Ein tolles Buch über zukünftige Geschäftsmöglichkeiten!

The Long Tail – Nischenprodukte statt Massenmarkt von Chris Anderson, dtv 2006, 316 Seiten, 12,90 Euro

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Fri, 30 Apr 2010 01:41:00 -0700 Geht es aufwärts? http://sintcon.posterous.com/geht-es-aufwarts http://sintcon.posterous.com/geht-es-aufwarts

Langsam bekomme ich den Eindruck, dass es wirtschaftlich tatsächlich aufwärts geht.

Gestern (29.4.10) gab es im Kölner Stadtanzeiger (KSTA) gleich 4 optimistisch klingende Artikel:

·         Deutsche Wirtschaft kommt auf Touren = Wachstumsteigerung um 0,4,%

·         Inflationsrate leicht gesunken = nur 1,0 %, im Vormonat 1,1 %

·         Geschäftsklima erneut verbessert (alle Seite 11) = Ifoindex weiter gestiegen

·         Gewinne gehen rauf, Kurse runter (Seite 10) = Erhöhung der Gewinnprognosen

Vielleicht haben wir es ja wirklich geschafft. Ein bisschen Optimismus tut auf jeden Fall gut.

Andererseits: Das Geldvermögen ist ebenfalls gestiegen (KSTA 30.4.10, Seite 11). Allerdings nur bei den Personen, die in Aktien investiert haben und Gewinne abschöpften. Die Schulden der privaten Haushalte bleiben nahezu unverändert du betrugen 1532 Milliarden Euro; das heißt im Durchschnitt ist jeder Bundesbürger (ob Kind oder Rentner) mit etwa 19.000,- Euro verschuldet. Ob es sich hierbei nur um die private Schuldenlast oder um die Gesamtschuldenlast auch des Staates handelt, ging aus dem Artikel leider nicht hervor. Wenn es die Gesamtschuldenlast ist, dann drohen uns weitere Lasten zur Unterstützung klammer EU-Partner. Unsere Kinder werden es uns nicht danken, wenn wir Ihnen einen derartigen Schuldenberg als Erbe mitgeben.

 

 

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Fri, 23 Apr 2010 06:52:00 -0700 Schwarzschalten des Beamers während einer Powerpoint Präsentation http://sintcon.posterous.com/schwarzschalten-des-beamers-wahrend-einer-pow http://sintcon.posterous.com/schwarzschalten-des-beamers-wahrend-einer-pow Dieser Tipp wurde entnommen aus dem Ebook „Beam me up – Präsentieren mit dem Beamer“ von Michael Schmettkamp.
Unter: www.sintcon.de/sonderseiteblog.htm finden Sie diesen Beitrag auch als Podcast.

Sollten Sie Interesse am Ebook haben, freue ich mich auf eine Mail: mail@sintcon.de

Hallo und einen schönen guten Tag wünscht Ihnen Ihr Präsentationscoach Michael Schmettkamp.

Das Thema des heutigen Podcasts heißt: Schwarzschalten des Beamers.

Oft ist es bei Präsentationen der Fall, dass Sie mal den Standort wechseln müssen.  Ich erlebe dabei sehr häufig, dass der Präsentator einfach durch das Bild läuft oder manchmal sogar ganz im Lichtkegel stehen bleibt.Viele Teilnehmer aus dem Publikum erleben dies als sehr störend und irritierend. Dummerweise fällt es dem Präsentator nicht auf, dass er im Bild und im Licht steht.Sie können ganz einfach Abhilfe schaffen.

Powerpoint hat eine Funktion, indem Sie den Bildschirm schwarzschalten können. Dabei wird der Beamer nicht ausgeschaltet, sondern Powerpoint produziert temporär eine schwarze Seite.Dazu müssen Sie folgendes tun: Starten Sie Ihre Präsentation ganz normal. Sobald die erste Seite aufgebaut ist, drücken Sie auf Ihrer Tastatur auf das Satzzeichen „Punkt“. Jetzt hat Powerpoint den Bildschirm schwarzgeschaltet. Auf der Projektionsfläche ist nichts mehr zu erkennen. Wenn Sie sich jetzt vorsichtig vor die Linse des Projektors beugen, sehen Sie einen blauen Schein.

Sobald Sie wieder auf die Taste mit dem Punkt  drücken, erscheint die zuletzt gezeigte Folie. Alternativ können Sie auch die Taste mit dem Buchstaben „B“ drücken; „B“ wie Black. Auch hier schaltet der Beamer schwarz. Ein erneutes Drücken der Taste „B“ bringt die Folie wieder zurück.

Das Schwarzschalten des Beamer hat noch den zusätzlichen Effekt, dass Sie hier ein Stück Dramaturgie aufbauen können. Sobald Sie dies tun, wird die Aufmerksamkeit des Publikums ganz stark auf Sie konzentriert sein.

Überlegen Sie also zweierlei:

Erstens schalten Sie den Beamer schwarz, wenn Sie einen Standortwechsel durchführen wollen oder müssen 

und zweitens: Schalten Sie den Beamer schwarz, wenn Sie Dramaturgie erzeugen wollen.

Ich wünsche Ihnen bei der Durchführung dieses Tipps viel Spaß und viel Erfolg.

Eine gute Zeit wünscht Ihnen Ihr Präsentationscoach Michael Schmettkamp.

 

 

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Wed, 21 Apr 2010 23:05:45 -0700 Industrie fordert mehr Innovationen http://sintcon.posterous.com/industrie-fordert-mehr-innovationen http://sintcon.posterous.com/industrie-fordert-mehr-innovationen

Passend zur Eröffnung der Industriemesse in Hannover kam die Forderung, dass Deutschland innovativer werden muß, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Mehr oder minder regelmäßig taucht diese Forderung auf.

Dabei gilt es, 2 Aspekte zur Erfüllung dieser Forderung zu beachten:

  1. Wir benötigen in den Unternehmen ein innovationsförderndes Klima.
  2. Wir müssen innovative Produkte auch selbst vermarkten.

Es ist schön, wenn Unternehmen immer wieder diese Forderung stellen. Doch oft vergessen sie dabei, dass sie als Unternehmen selbst die größten Blockierer der Innovationen sind. Kreativität und Innovationen entstehen nicht auf Befehl. Sie entstehen auch nicht notwendigerweise am Arbeitsplatz oder während der Arbeitszeit. Was entscheidend ist, dass die Mitarbeiter eines Unternehmens den Freiraum haben müssen zu spielen, zu experimentieren, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Leider fehlt das in vielen Unternehmen, vor allem in solchen, die extrem stark hierarchisiert sind. Es herrscht immer noch das Denkmuster: „Wir sind zum Arbeiten hier und nicht zum Spaß haben“. Solange diese Einstellung vorherrscht, werden Innovationen in Deutschland nicht in ausreichender Menge fließen. Es herrscht auch eine falsche Meinung von Innovation vor. Es muß nicht immer die große Neuentwicklung und Entdeckung sein. Innovationen ergeben sich auch aus der Neukombination bereits vorhandener Elemente und Produkte. Apple beispielsweise hat uns dies mit dem IPod vorgemacht. Alle Elemente waren bereits entwickelt. Steve Jobs hat sie nur anders zusammengebaut und in neues Design gesteckt. Auch das ist Innovation.

Die letzte große Innovation aus Deutschland war das MP3-Format, entwickelt vom Frauenhofer-Institut. Dummerweise ist versäumt worden, dieses geniale Produkt entsprechend zu vermarkten. Das haben andere Unternehmen übernommen.
Mit der Entwicklung und Innovation ist es nicht getan. An gleicher Stelle steht auch die intelligente Vermarktung des Produktes. Inzwischen haben durch das Web und das Entstehen extrem großer Nischenmärkte zahlreiche Vermarktungsmöglichkeiten ergeben, allerdings werden sie noch zu wenig genutzt. Die Vermarktung sollte nach Möglichkeit beim Unternehmen verbleiben, damit die Gewinne aus dem Verkauf ins Unternehmen und in die Entwicklung neuer Innovationen gesteckt werden.

Nur in der Kombination von Innovation und Vermarktung wird Deutschland ein Spitzenplatz in der Ökonomie der Welt halten können. Wir werden in den nächsten Jahren hart daran arbeiten müssen.

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Wed, 21 Apr 2010 00:36:44 -0700 Der Ingenieur fehlt hier schwör http://sintcon.posterous.com/der-ingenieur-fehlt-hier-schwor http://sintcon.posterous.com/der-ingenieur-fehlt-hier-schwor

Wir haben nicht genügend Ingenieure. Neu ist diese Weisheit bzw. Nachricht nicht. Erschreckend ist vielmehr die Zahl: Durchschnittlich fehlen in diesem Jahr 34000 Ingenieure (Die Welt vom 20.4.10, Seite 10). Laut Aussagen der Experten wird der Fehlbestand weiter wachsen und damit zu einer großen Innovationsbremse werden. Seit Jahren schon klagen Unternehmen über fehlende Ingenieure, über nicht realisierte Wertschöpfung von ca. 3 Milliarden Euro in 2009. Nachwuchs ist leider nicht in Sicht. Die Lage wird sich durch die demografische Entwicklung eher noch verschlimmern, bis dahin, dass ein Ersatz für altersbedingtes Ausscheiden nicht gefunden werden kann. Was in diesem Teil der Wirtschaft fast zur Vollbeschäftigung führt (nur ca. 2,4% der Ingenieure sind arbeitslos oder arbeitssuchend), klingt für andere Teile als Schlaraffenland.

Welche Wege gibt es aus der Situation? Wahrscheinlich werden wir Greencards für Ingenieure aus anderen Ländern erteilen müssen. Selbst wenn sich alle studienfähigen Personen Ingenieurswissenschaften studieren würden, käme eine Entlastung erst in 5 – 6 Jahren. Dann hätten wir allerdings möglicherweise das Problem des Überangebots. Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit, unternehmensintern durch entsprechende Schulungsprogramme Mitarbeitern zu einer Zusatzqualifikation zu verhelfen.

Sicher ist, der Standort Deutschland benötigt Ingenieure, um seine Wettbewerbsvorteil zu halten bzw. weiter auszubauen.

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Mon, 19 Apr 2010 08:30:35 -0700 Deutsche Unternehmen holen Produktion aus Fernost zurück http://sintcon.posterous.com/deutsche-unternehmen-holen-produktion-aus-fer http://sintcon.posterous.com/deutsche-unternehmen-holen-produktion-aus-fer

Globalisierung ist anscheinend nicht alles. Vermehrt holen deutsche Unternehmen ihre ausgegliederten Abteilung aus dem Ausland, speziell aus Fernost zurück. Früher war es eine Notwendikeit, im Land des Kunden auch zu produzieren. Vor allem für mittelständische Unternehmen liegen da voll im Trend. Was bei Großunternehmen fast schon normal ist, wird für den Mittelstand eher zum teuren Abenteuer. Die erwarteten Aspekte sind zum großen Teil nicht eingetroffen. Eher das Gegenteil. Die Liste der Klagen ist lang: mangelnde Qualität, überzogene Ansprüche der Mitarbeiter, Lange Lieferzeiten und Lieferwege, unerwartet hohe Neben- und Transportkosten, politische Unsicherheiten und letzlich Angst vor Spionage und tatsächliche Produkpiraterie.

Alle diese Aspekte sind dem Mittelstand inzwischen über den Kopf gewachsen. Hinzu kommen versteckte Risiken und Kosten, die auch langfristig nicht abzusehen sind. Die Distanz sowie interkulturelle Probleme verschärfen die Situation. Deshalb versuchen die Unternehmen, diese Riskofaktoren zu minieren, indem sie entweder die Produktion wieder nach Deutschland zurückholen oder betreiben Nearshoring. Dies ist ein neuer Begriff und meint, dass Produktion ins Ausland verlegt wird (Offshore), aber in Reichweite, nach Möglichkeit erreichbar in wenigen Flugstunden (Near). Für deutsche Unternehmen bedeutet dies eine Verlagerung nach Polen, in die baltischen Staaten oder Südeuropa. Die Globalisierung wird weiter Bestand haben. Doch es geht anscheinend nicht mehr um Globalisierung auf Teufel komm raus, sondern um intelligente Verlagerung der Produktion in einen Rahmen, der noch beeinfluss- und steuerbar ist. Die Zeit wird zeigen, ob diese Verlagerung tatsächlich die negativen Effekte überwiegt und sich positiv für die Unternehmen rechnet. Bis zur nächsten Verlagerungswelle, wie immer diese ausfallen wird.

 

Quelle: Die Zeit vom 15.4.10 Seite 23  - 24

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Sun, 18 Apr 2010 07:57:00 -0700 Die Grenzen von Arbeit und Freizeit verschwimmen http://sintcon.posterous.com/die-grenzen-von-arbeit-und-freizeit-verschwim http://sintcon.posterous.com/die-grenzen-von-arbeit-und-freizeit-verschwim

Was für unsere Eltern noch galt (Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit und 8 Stunden Schlaf), gilt für einen Teil der heutigen Arbeitenden nicht mehr. Wer im Management angesiedelt, Kleingewerbetreibender, Selbständiger ist oder als Arzt oder Techniker im Notdienst arbeitet, weiß um eine inzwischen fast ständige Erreichbarkeit. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen immer mehr.

Was für Angestellteoft ein notwendiges Übel ist, schätzt der Selbständige. Auch wenn diese Personengruppe noch relativ klein ist, wird sie in den nächsten Jahren weiter wachsen. Natürlich wird Verkaufspersonal in einem Supermarkt immer noch zu bestimmten Zeiten vor Ort sein müssen, aber für viele andere Tätigkeiten, die einen Home Office Arbeitsplatz möglich machen, besteht im Grunde keine Anwesenheitspflicht. Wann und wo die Arbeit getan wird, ist gleichgültig. Hauptsache sie wird termingerecht fertiggestellt. Ob ein Versicherungsvertrag im Büro, Zuhause oder am Strand bearbeitet wird, ist gleichgültig. Es zählt, wie gesagt, das Ergebnis.

Dies impliziert eine Reihe von Konsequenzen. Die arbeitende Person muss ein hohen Maß an Selbstdisziplin zur Bewältigung der Arbeit aufbringen. Andererseits genießen diese Personen auch ein hohes Maß an Freiheiten. Die Arbeit muss nicht notwendigerweise zwischen 8 und 17 Uhr erledigt werden; andere Arbeitszeiten sind denkbar. Das bedeutet, dass das eigenen Zeitkontigent besser verwaltet werden kann. Freizeit am Vormittag und Arbeit am Nachmittag und Abend sind möglich und bald normal. Gleichzeitig benötigen wir für diese „Freigeister“ andere Führungsmodelle. Die hierarchische und kontrollierende Führung, wie sie bisher noch weit verbreitet ist, funktioniert nicht mehr. Die ergebnisorientierte Führung tritt mehr in den Vordergrund. Letztlich steht auch eine andere Lebensplanung im Vordergrund. Durch das Aufweichen der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit treten unter Umstände andere Wertigkeiten im Leben des Einzelnen auf. Arbeit wird nicht mehr als Belastung, sondern viel stärker als Spaß und die freie Zeiteinteilung als Motivation empfunden. Gerade die jungen Menschen (ab Anfang bis Mitte 20), die gerade in das Berufsleben eintreten, fordern mehr und mehr diese Freiheiten und bekommen sie auch zugestanden. Langsam erkennen die Unternehmen den Mehrwert für alle Beteiligten an der Aufweichen der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit.

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Thu, 15 Apr 2010 02:45:41 -0700 Service mal ganz anders Teil 2 http://sintcon.posterous.com/service-mal-ganz-anders-teil-2 http://sintcon.posterous.com/service-mal-ganz-anders-teil-2

Weiter geht es mit den positiven Serviceerfahrungen meinerseits. Diesmal geht es um die Telekom (jawohl). Ich habe meinen alten Account auf 16000 kb Geschwindigkeit sowie Internetfernsehen upgedatet. Im T-Punkt wurde mir der Umschalttag auf die neue Geschwindigkeit mitgeteilt mit dem Hinweis, dass der Techniker vor der Umschaltung mich anrufen wird.

Am Tage der Umschaltung rief tatsächlich der Techniker gegen Mittag an und teilte mir mit, dass ich für etwa 10 Minuten offline sein werde. Die Umschaltung dauerte allerdings nur 5 Minuten; nach dieser Zeit war ich wieder online. Nach Ablauf der 10 Minuten rief der Techniker wieder an und fragte nach der Funktionsfähigkeit meines Internetanschlusses. Alles ok.

Beim Fernsehen gab es noch Probleme. Also Anruf bei der Hotline. Eine äußert kompetente Ansprechpartnerin gab mir einen Tipp, was zu tun sei.

Etwa 2 Minuten später funktionierte auch das Internetfernsehen. Am späteren Nachmittag rief mich die Dame von der Telekom an (!) und fragte nach dem Erfolg meiner Aktion und der Funktionsfähigkeit des Internetfernsehens.

Alles funktionierte tadellos. Soviel Service von der Telekom bin ich bisher nicht gewohnt und deshalb mehr als positiv überrascht.

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