Wir nennen es Arbeit
„Etwas Besseres als die Festanstellung finden wir allemal.“ So lautet der Text auf dem Klappentext. Beide Autoren verstehen sich als Sprachrohr der „Digitalen Boheme“, jener Gruppe von Menschen, die sich als neue Avantgarde der Arbeitsgesellschaft sieht. Die „Digitale Boheme“ setzt sich zusammen aus Kleingewerbetreibende, Berater, Trainer, Freiberufler, Teilzeitangestellten, Studenten und anderen Lebenskünstlern zusammen. Gemeinsam ist ihnen ein neues Lebens- und Arbeitsmodell, welches fest mit dem Web verbunden ist. Das Web ist der zentrale Mittelpunkt der Boheme: Arbeitgeber und Auftraggeber, aktive Netzwerkarbeit, Pflege der sozialen Kontakte, aber auch kulturelles und künstlerisches Schaffen gehen über das Web. Dabei werden alle aktuellen Themen der „Digitalen Boheme“ angesprochen: über die Veränderung der Arbeitsgesellschaft weg von der Festanstellung hin zum Freiberuflertum, die Auswirkungen der Globalisierung, virtuelle Projektarbeit bis hin zur Entwicklung einer parallelen Gesellschaft.
Ein absolut lesenswertes Buch für alle, die sich hier wiederfinden.
Wir nennen es Arbeit – Die digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung; Holm Friebe und Sascha Lobo; Heyne 2006; 304 Seiten; 8,95 Euro
