Geht es aufwärts?

Langsam bekomme ich den Eindruck, dass es wirtschaftlich tatsächlich aufwärts geht.

Gestern (29.4.10) gab es im Kölner Stadtanzeiger (KSTA) gleich 4 optimistisch klingende Artikel:

·         Deutsche Wirtschaft kommt auf Touren = Wachstumsteigerung um 0,4,%

·         Inflationsrate leicht gesunken = nur 1,0 %, im Vormonat 1,1 %

·         Geschäftsklima erneut verbessert (alle Seite 11) = Ifoindex weiter gestiegen

·         Gewinne gehen rauf, Kurse runter (Seite 10) = Erhöhung der Gewinnprognosen

Vielleicht haben wir es ja wirklich geschafft. Ein bisschen Optimismus tut auf jeden Fall gut.

Andererseits: Das Geldvermögen ist ebenfalls gestiegen (KSTA 30.4.10, Seite 11). Allerdings nur bei den Personen, die in Aktien investiert haben und Gewinne abschöpften. Die Schulden der privaten Haushalte bleiben nahezu unverändert du betrugen 1532 Milliarden Euro; das heißt im Durchschnitt ist jeder Bundesbürger (ob Kind oder Rentner) mit etwa 19.000,- Euro verschuldet. Ob es sich hierbei nur um die private Schuldenlast oder um die Gesamtschuldenlast auch des Staates handelt, ging aus dem Artikel leider nicht hervor. Wenn es die Gesamtschuldenlast ist, dann drohen uns weitere Lasten zur Unterstützung klammer EU-Partner. Unsere Kinder werden es uns nicht danken, wenn wir Ihnen einen derartigen Schuldenberg als Erbe mitgeben.

 

 

Schwarzschalten des Beamers während einer Powerpoint Präsentation

Dieser Tipp wurde entnommen aus dem Ebook „Beam me up – Präsentieren mit dem Beamer“ von Michael Schmettkamp.
Unter: www.sintcon.de/sonderseiteblog.htm finden Sie diesen Beitrag auch als Podcast.

Sollten Sie Interesse am Ebook haben, freue ich mich auf eine Mail: mail@sintcon.de

Hallo und einen schönen guten Tag wünscht Ihnen Ihr Präsentationscoach Michael Schmettkamp.

Das Thema des heutigen Podcasts heißt: Schwarzschalten des Beamers.

Oft ist es bei Präsentationen der Fall, dass Sie mal den Standort wechseln müssen.  Ich erlebe dabei sehr häufig, dass der Präsentator einfach durch das Bild läuft oder manchmal sogar ganz im Lichtkegel stehen bleibt.Viele Teilnehmer aus dem Publikum erleben dies als sehr störend und irritierend. Dummerweise fällt es dem Präsentator nicht auf, dass er im Bild und im Licht steht.Sie können ganz einfach Abhilfe schaffen.

Powerpoint hat eine Funktion, indem Sie den Bildschirm schwarzschalten können. Dabei wird der Beamer nicht ausgeschaltet, sondern Powerpoint produziert temporär eine schwarze Seite.Dazu müssen Sie folgendes tun: Starten Sie Ihre Präsentation ganz normal. Sobald die erste Seite aufgebaut ist, drücken Sie auf Ihrer Tastatur auf das Satzzeichen „Punkt“. Jetzt hat Powerpoint den Bildschirm schwarzgeschaltet. Auf der Projektionsfläche ist nichts mehr zu erkennen. Wenn Sie sich jetzt vorsichtig vor die Linse des Projektors beugen, sehen Sie einen blauen Schein.

Sobald Sie wieder auf die Taste mit dem Punkt  drücken, erscheint die zuletzt gezeigte Folie. Alternativ können Sie auch die Taste mit dem Buchstaben „B“ drücken; „B“ wie Black. Auch hier schaltet der Beamer schwarz. Ein erneutes Drücken der Taste „B“ bringt die Folie wieder zurück.

Das Schwarzschalten des Beamer hat noch den zusätzlichen Effekt, dass Sie hier ein Stück Dramaturgie aufbauen können. Sobald Sie dies tun, wird die Aufmerksamkeit des Publikums ganz stark auf Sie konzentriert sein.

Überlegen Sie also zweierlei:

Erstens schalten Sie den Beamer schwarz, wenn Sie einen Standortwechsel durchführen wollen oder müssen 

und zweitens: Schalten Sie den Beamer schwarz, wenn Sie Dramaturgie erzeugen wollen.

Ich wünsche Ihnen bei der Durchführung dieses Tipps viel Spaß und viel Erfolg.

Eine gute Zeit wünscht Ihnen Ihr Präsentationscoach Michael Schmettkamp.

 

 

Industrie fordert mehr Innovationen

Passend zur Eröffnung der Industriemesse in Hannover kam die Forderung, dass Deutschland innovativer werden muß, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Mehr oder minder regelmäßig taucht diese Forderung auf.

Dabei gilt es, 2 Aspekte zur Erfüllung dieser Forderung zu beachten:

  1. Wir benötigen in den Unternehmen ein innovationsförderndes Klima.
  2. Wir müssen innovative Produkte auch selbst vermarkten.

Es ist schön, wenn Unternehmen immer wieder diese Forderung stellen. Doch oft vergessen sie dabei, dass sie als Unternehmen selbst die größten Blockierer der Innovationen sind. Kreativität und Innovationen entstehen nicht auf Befehl. Sie entstehen auch nicht notwendigerweise am Arbeitsplatz oder während der Arbeitszeit. Was entscheidend ist, dass die Mitarbeiter eines Unternehmens den Freiraum haben müssen zu spielen, zu experimentieren, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Leider fehlt das in vielen Unternehmen, vor allem in solchen, die extrem stark hierarchisiert sind. Es herrscht immer noch das Denkmuster: „Wir sind zum Arbeiten hier und nicht zum Spaß haben“. Solange diese Einstellung vorherrscht, werden Innovationen in Deutschland nicht in ausreichender Menge fließen. Es herrscht auch eine falsche Meinung von Innovation vor. Es muß nicht immer die große Neuentwicklung und Entdeckung sein. Innovationen ergeben sich auch aus der Neukombination bereits vorhandener Elemente und Produkte. Apple beispielsweise hat uns dies mit dem IPod vorgemacht. Alle Elemente waren bereits entwickelt. Steve Jobs hat sie nur anders zusammengebaut und in neues Design gesteckt. Auch das ist Innovation.

Die letzte große Innovation aus Deutschland war das MP3-Format, entwickelt vom Frauenhofer-Institut. Dummerweise ist versäumt worden, dieses geniale Produkt entsprechend zu vermarkten. Das haben andere Unternehmen übernommen.
Mit der Entwicklung und Innovation ist es nicht getan. An gleicher Stelle steht auch die intelligente Vermarktung des Produktes. Inzwischen haben durch das Web und das Entstehen extrem großer Nischenmärkte zahlreiche Vermarktungsmöglichkeiten ergeben, allerdings werden sie noch zu wenig genutzt. Die Vermarktung sollte nach Möglichkeit beim Unternehmen verbleiben, damit die Gewinne aus dem Verkauf ins Unternehmen und in die Entwicklung neuer Innovationen gesteckt werden.

Nur in der Kombination von Innovation und Vermarktung wird Deutschland ein Spitzenplatz in der Ökonomie der Welt halten können. Wir werden in den nächsten Jahren hart daran arbeiten müssen.

Der Ingenieur fehlt hier schwör

Wir haben nicht genügend Ingenieure. Neu ist diese Weisheit bzw. Nachricht nicht. Erschreckend ist vielmehr die Zahl: Durchschnittlich fehlen in diesem Jahr 34000 Ingenieure (Die Welt vom 20.4.10, Seite 10). Laut Aussagen der Experten wird der Fehlbestand weiter wachsen und damit zu einer großen Innovationsbremse werden. Seit Jahren schon klagen Unternehmen über fehlende Ingenieure, über nicht realisierte Wertschöpfung von ca. 3 Milliarden Euro in 2009. Nachwuchs ist leider nicht in Sicht. Die Lage wird sich durch die demografische Entwicklung eher noch verschlimmern, bis dahin, dass ein Ersatz für altersbedingtes Ausscheiden nicht gefunden werden kann. Was in diesem Teil der Wirtschaft fast zur Vollbeschäftigung führt (nur ca. 2,4% der Ingenieure sind arbeitslos oder arbeitssuchend), klingt für andere Teile als Schlaraffenland.

Welche Wege gibt es aus der Situation? Wahrscheinlich werden wir Greencards für Ingenieure aus anderen Ländern erteilen müssen. Selbst wenn sich alle studienfähigen Personen Ingenieurswissenschaften studieren würden, käme eine Entlastung erst in 5 – 6 Jahren. Dann hätten wir allerdings möglicherweise das Problem des Überangebots. Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit, unternehmensintern durch entsprechende Schulungsprogramme Mitarbeitern zu einer Zusatzqualifikation zu verhelfen.

Sicher ist, der Standort Deutschland benötigt Ingenieure, um seine Wettbewerbsvorteil zu halten bzw. weiter auszubauen.

Deutsche Unternehmen holen Produktion aus Fernost zurück

Globalisierung ist anscheinend nicht alles. Vermehrt holen deutsche Unternehmen ihre ausgegliederten Abteilung aus dem Ausland, speziell aus Fernost zurück. Früher war es eine Notwendikeit, im Land des Kunden auch zu produzieren. Vor allem für mittelständische Unternehmen liegen da voll im Trend. Was bei Großunternehmen fast schon normal ist, wird für den Mittelstand eher zum teuren Abenteuer. Die erwarteten Aspekte sind zum großen Teil nicht eingetroffen. Eher das Gegenteil. Die Liste der Klagen ist lang: mangelnde Qualität, überzogene Ansprüche der Mitarbeiter, Lange Lieferzeiten und Lieferwege, unerwartet hohe Neben- und Transportkosten, politische Unsicherheiten und letzlich Angst vor Spionage und tatsächliche Produkpiraterie.

Alle diese Aspekte sind dem Mittelstand inzwischen über den Kopf gewachsen. Hinzu kommen versteckte Risiken und Kosten, die auch langfristig nicht abzusehen sind. Die Distanz sowie interkulturelle Probleme verschärfen die Situation. Deshalb versuchen die Unternehmen, diese Riskofaktoren zu minieren, indem sie entweder die Produktion wieder nach Deutschland zurückholen oder betreiben Nearshoring. Dies ist ein neuer Begriff und meint, dass Produktion ins Ausland verlegt wird (Offshore), aber in Reichweite, nach Möglichkeit erreichbar in wenigen Flugstunden (Near). Für deutsche Unternehmen bedeutet dies eine Verlagerung nach Polen, in die baltischen Staaten oder Südeuropa. Die Globalisierung wird weiter Bestand haben. Doch es geht anscheinend nicht mehr um Globalisierung auf Teufel komm raus, sondern um intelligente Verlagerung der Produktion in einen Rahmen, der noch beeinfluss- und steuerbar ist. Die Zeit wird zeigen, ob diese Verlagerung tatsächlich die negativen Effekte überwiegt und sich positiv für die Unternehmen rechnet. Bis zur nächsten Verlagerungswelle, wie immer diese ausfallen wird.

 

Quelle: Die Zeit vom 15.4.10 Seite 23  - 24

Die Grenzen von Arbeit und Freizeit verschwimmen

Was für unsere Eltern noch galt (Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit und 8 Stunden Schlaf), gilt für einen Teil der heutigen Arbeitenden nicht mehr. Wer im Management angesiedelt, Kleingewerbetreibender, Selbständiger ist oder als Arzt oder Techniker im Notdienst arbeitet, weiß um eine inzwischen fast ständige Erreichbarkeit. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen immer mehr.

Was für Angestellteoft ein notwendiges Übel ist, schätzt der Selbständige. Auch wenn diese Personengruppe noch relativ klein ist, wird sie in den nächsten Jahren weiter wachsen. Natürlich wird Verkaufspersonal in einem Supermarkt immer noch zu bestimmten Zeiten vor Ort sein müssen, aber für viele andere Tätigkeiten, die einen Home Office Arbeitsplatz möglich machen, besteht im Grunde keine Anwesenheitspflicht. Wann und wo die Arbeit getan wird, ist gleichgültig. Hauptsache sie wird termingerecht fertiggestellt. Ob ein Versicherungsvertrag im Büro, Zuhause oder am Strand bearbeitet wird, ist gleichgültig. Es zählt, wie gesagt, das Ergebnis.

Dies impliziert eine Reihe von Konsequenzen. Die arbeitende Person muss ein hohen Maß an Selbstdisziplin zur Bewältigung der Arbeit aufbringen. Andererseits genießen diese Personen auch ein hohes Maß an Freiheiten. Die Arbeit muss nicht notwendigerweise zwischen 8 und 17 Uhr erledigt werden; andere Arbeitszeiten sind denkbar. Das bedeutet, dass das eigenen Zeitkontigent besser verwaltet werden kann. Freizeit am Vormittag und Arbeit am Nachmittag und Abend sind möglich und bald normal. Gleichzeitig benötigen wir für diese „Freigeister“ andere Führungsmodelle. Die hierarchische und kontrollierende Führung, wie sie bisher noch weit verbreitet ist, funktioniert nicht mehr. Die ergebnisorientierte Führung tritt mehr in den Vordergrund. Letztlich steht auch eine andere Lebensplanung im Vordergrund. Durch das Aufweichen der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit treten unter Umstände andere Wertigkeiten im Leben des Einzelnen auf. Arbeit wird nicht mehr als Belastung, sondern viel stärker als Spaß und die freie Zeiteinteilung als Motivation empfunden. Gerade die jungen Menschen (ab Anfang bis Mitte 20), die gerade in das Berufsleben eintreten, fordern mehr und mehr diese Freiheiten und bekommen sie auch zugestanden. Langsam erkennen die Unternehmen den Mehrwert für alle Beteiligten an der Aufweichen der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit.

Service mal ganz anders Teil 2

Weiter geht es mit den positiven Serviceerfahrungen meinerseits. Diesmal geht es um die Telekom (jawohl). Ich habe meinen alten Account auf 16000 kb Geschwindigkeit sowie Internetfernsehen upgedatet. Im T-Punkt wurde mir der Umschalttag auf die neue Geschwindigkeit mitgeteilt mit dem Hinweis, dass der Techniker vor der Umschaltung mich anrufen wird.

Am Tage der Umschaltung rief tatsächlich der Techniker gegen Mittag an und teilte mir mit, dass ich für etwa 10 Minuten offline sein werde. Die Umschaltung dauerte allerdings nur 5 Minuten; nach dieser Zeit war ich wieder online. Nach Ablauf der 10 Minuten rief der Techniker wieder an und fragte nach der Funktionsfähigkeit meines Internetanschlusses. Alles ok.

Beim Fernsehen gab es noch Probleme. Also Anruf bei der Hotline. Eine äußert kompetente Ansprechpartnerin gab mir einen Tipp, was zu tun sei.

Etwa 2 Minuten später funktionierte auch das Internetfernsehen. Am späteren Nachmittag rief mich die Dame von der Telekom an (!) und fragte nach dem Erfolg meiner Aktion und der Funktionsfähigkeit des Internetfernsehens.

Alles funktionierte tadellos. Soviel Service von der Telekom bin ich bisher nicht gewohnt und deshalb mehr als positiv überrascht.

Service mal ganz anders Teil 1

Ich habe gerade (Mittwoch, 14.4.10, 13.30 Uhr) eine sehr interessante Serviceerfahrung gemacht. Grund dafür ist mein Interesse an Webspace. Dazu bietet Strato verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Speichergrößen an (http://www.strato.de/hidrive/index.html ). Da für mich ein Feature besonders  wichtig und möglicherweise „kaufentscheidend“ ist, benutzte ich den Expertenchat: Schnell die Frage eingetippt und nach 2 Minuten kam schon die Antwort. 2 weitere Fragen und insgesamt 5 Minuten später konnte ich mir ein Bild über mein gewünschtes Feature machen.

Ich finde den Expertenchat einen Superservice. Keine teuren Hotlines, kein ständiges Warten in der Schleife, keine inkompetenten Aussagen.

So hat Service eine sehr gute Zukunft.