Was zeichnet einen guten Webvortragenden aus?

Vorab möchte ich das Sprachwirrwarr ein wenig klären. Webinare sind in den meisten Fällen Webvorträge. Seminare haben für mich persönlich einen hohen Anteil an Interaktion und Trainingsmöglichkeiten. Deshalb sind die meisten angekündigten Webinare eher Webvorträge.

Was macht den jetzt einen guten Webvortragenden aus?

1.       Er ist gut auf sein Thema vorbereitet und kennt alle Seitenaspekte

2.       Er kennt sich vor allem mit der Webplattform aus, mit der sein Webvortrag übertragen wird. Leider erlebe ich es immer noch in der überwiegenden Zahl der Fälle, dass der Webvortragende keinen Plan hat, wie seine Plattform funktioniert.

3.       Die Powerpointfolien sind den Erfordernissen des Webvortragens angepasst.
Was in Präsensvorträgen oder Präsentationen immer noch der Fall ist, findet leider in den Webvorträgen seine Fortsetzung: Die Powerpointfolien sind zu voll und zu überladen. Da die Aufmerksamkeitsspanne bei Onlinevorträgen komplett anders als bei Livevorträgen ist, müssen die Folien auch komplett anders gestaltet werden. Der Zuseher ist hier nur einen Klick weg von Ihrem Vortrag!

4.       Geschichten erzählen statt Vortragen
Die große Kunst des Webvortragens ist das Erzählen einer Geschichte. Je mehr die Geschichte den Erfahrungen des Publikums entspricht oder den Erwartungen entgegenkommt, umso besser wird der Inhalt behalten.

Alle weiteren Aspekte eines guten Webvortragenden können die in der Ausbildung „Webinarprofi – Virtueller Trainer“ (BDVT geprüft) lernen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sinvia.de

Collaboratives Konsumieren (Collaborative Consumption)

Dies ist der nächste Trend, der durch das Web ausgelöst und initiiert wurde.

Collaboratives Konsumieren (CK) hat die Grundlage, dass nicht der Besitz eines Produktes zählt, sondern der Zugang dazu.

Wenn wir einmal ehrlich zu uns selbst sind, benutzen wir manche Produkte, die wir besitzen, nur selten nutzen: Der Rasenmäher wird nur einmal die Woche benutzt; das eigene Fahrrad vielleicht nur alle paar Tage und schließlich steht das eigene Auto 23 Stunden ungenutzt vor der Garage.

Collaboratives Konsumieren setzt hier an. Beispielsweise hat ihr Nachbar keinen Rasenmäher und möchte Ihren benutzen. Sie können ihm helfen. Ein anderer Nachbar möchte gerne Radfahren; auch hier können Sie helfen. Schließlich hat Ihr Freund sein Auto in der Werkstatt und benötigt dringend ein Fahrzeug. Hier können Sie ebenfalls helfen.

Das Web macht es inzwischen möglich, auch auf privater Basis Utensilien und Fahr-zeuge zu verleihen. Was es dazu benötigt, ist eine Internetplattform und das Vertrauen der entsprechenden Community, Sachen zu verleihen und unbeschädigt wieder zurück zu bekommen. Natürlich soll das nicht vollkommen kostenfrei geschehen. Eine kleine Leihgebühr versüßt das Leihgeschäft. Effekt: Ein Produkt muss nur einmal gekauft werden und kann von mehreren Menschen benutzt werden. Was nach dem Prinzip öffentlicher Bibliotheken oder Autoverleiher funktioniert, funktioniert jetzt auch im privaten Bereich; mit großem Erfolg. Gerade in den USA findet diese Art des Konsum immer mehr Anhänger; und es ist teilweise ein Riesengeschäft. Gegen teilweise sehr geringe Leihgebühren werden private Autos, Rasenmäher, professionelle Kameraausrüstungen, Fahrräder, Landmaschinen und andere Produkte ausgeliehen.

Hintergedanke dieser Idee ist, dass ein Produkt von mehreren Menschen genutzt werden kann. Bevor sich viele Menschen das Produkt kaufen und größtenteils ungenutzt lassen, wird hier ein Produkt der Nutzung vieler Menschen zur Verfügung gestellt.

Ein weiterer „“Markt“ hat sich bei gebrauchten und nicht mehr benötigten Güter her-ausgebildet. Anstatt die Sachen aufwändig bei Ebay zu verkaufen, werden lokale Tauschbörsen eingerichtet. Man bringt beispielsweise seine nicht mehr benötigt Klei-dung zu einer Kleidertauschbörse mit, bekommt dafür Chips, mit denen man dann „neue““ gebrauchte Kleidung eintauschen kann. So wird für den alten, aber noch benutzbaren Anzug ein neuer Besitzer gefunden und man selbst kann sich ein „neues“ gebrauchtes Kleidungsstück eintauschen.

Collaboratives Konsumieren ist der Ausdruck eines sich wandelnden Konsumverständnisses: „Wenn ich ein Produkt gekauft haben, bin ich auch in der Lage das  mit Anderen zu tauschen.“

Collaboratives Konsumieren verringert langfristig den Ressourcenverbrauch bei der Produktion der Güter. Im Sinne des grünen Denkens ist das ein guter Ansatz. Unter-nehmen werden vorerst mit dieser neuen Philosophie des Konsumierens sich nicht anfreunden können, das es mit Sicherheit einen Produktionsrückgang bedeutet. Andere, clevere Unternehmen habe die Zeichen der Zeit erkannt und bieten selbst aktiv Formen des Tauschens oder Verleihens an und verdienen gut dabei.

Gehen Sie doch mal durch Ihre Wohnung oder Ihre Garage und überlegen, welche Güter Sie aktiv zum Verleihen anbieten können. Viel Spaß dabei.

Verschwörungstheorie

Wer hat ein Interesse daran, Griechenland Pleite gehen zu lassen?

•             Die Griechen auf jeden Fall selbst: würden sie dann doch ihre geliebte Drachme wiederbekommen und ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen müssen.

•             Die Europäische Gemeinschaft: hätten  einen Defizitstaat weniger und müssten nicht mehr so viele Subventionen für Oliven bezahlen. Außerdem würde es die Kraft des Euros stärken. Damit könnte sie den Dollar als Leitwährung ersetzen.

•             Die Banken: könnten ihre Schrottanleihen noch schnell an uns Bürger verkaufen, sorry, an den Staat natürlich und würde gut Kasse machen.

•             Die Amerikaner: wenn Spanien und Portugal ebenfalls fallen, ist die EU mit Rettungsaktionen beschäftigt und Amerika kann die Märkte weiter bedienen.

•             Die Chinesen: würden mit ihren Währungsreserven Europa aufkaufen und zu ihren Kolonialstaaten machen.

•             Die einzelnen europäischen Regierungen: müssten dann keine Gelder in die notwendigen sozialen Projekte stecken.

•             Die Wirtschaft: gibt es doch profitable Staatskonzerne zum Schnäppchenpreis.

•             Wir Bürgen: müssten wir nicht unsere Steuern ins Ausland stecken. Aber aus den obengenannten Gründen würde übrigbleibendes Geld uns trotzdem nicht zugute kommen.

Ein Schelm, der da Böses denkt!

Konsum wie blöde, aber nur mit 2 Jobs

Wenn Sie in den letzten Tagen die Zeitung aufschlugen, lasen Sie bestimmt solche Erfolgsmeldungen: „Der Handel ist zufrieden“; „Die Konsummaschine läuft wieder“; „Zufriedenheit überall.“

Ja, das ist gut für die Wirtschaft und gut für die Unternehmen. Ob es gut ist für die Arbeitnehmer, bleibt abzuwarten. Die Unternehmen sind nicht gerade freigiebig in der Verteilung der Gewinne.

Das der Konsum allerdings mit teilweise 2 Jobs finanziert wird, macht nachdenklich. Laut einer Untersuchung des AWD hat sich die Anzahl der Zweitjobs in den letzten 2 Jahren vervierfacht. Auch wenn das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung andere Zahlen hat, ist der steigende Trend zum Zweitjob vorhanden. Die Gründe sind teilweise eindeutig: gestiegene Energiekosten, gestiegene Lebenshaltungskosten, gestiegenen staatliche Kosten (zur Gegenfinanzierung der Krise). Demgegenüber stehen nur moderate Lohn- und Gehaltserhöhungen. Eine problematische Lage. Wenn Sie weiter anhält, haben wir bald amerikanische Verhältnisse. Es ist volkswirtschaftlich nicht sinnvoll, die Arbeitnehmer am Erfolg der Unternehmen nicht teilhaben zu lassen.

Präsentieren mit Hightech - Das IPad als Stichwortgeber

Eine Präsentation in Deutschland. Nachdem der Präsentator alles eingerichtet hat, nimmt er sein IPad, schaut ins Publikum und legt los. Elegant steuert er den Folienwechsel mit dem Presenter. Anschließend blättert schweigend mit der typischen Fingerbewegung auf seinem IPad zur nächsten Folie und spricht weiter. Das IPad hat Einzug in die Präsentationstechnik gefunden. Als digitaler Stichwortgeber führt es zu flüssigen Präsentationen ohne lästiges Zurückblicken auf die Projektionswand. Damit hielt der Präsentator ständigen Blickkontakt zum Publikum, ohne lästiges Blättern mit Zetteln. In Zukunft bitte mehr davon!

Googles kleines Weißbuch

Google - Mancher liebt es, mancher hasst. Schließen Sie Ihre Wissenslücken über eines der interessantesten Unternehmen der Welt. Richard Brandt hat mit seinem Buch "Googles kleines Weißbuch" die Managementstrategien der wertvollsten Marke der Welt analysiert. Auf der Basis von Interviews mit gegenwärtigen und früheren Mitarbeitern, Konkurrenten, Professoren und Freunden stellt Brandt ihr Vorleben, die Ursprünge ihres Idealismus sowie die strategischen Überlegungen hinter Googles rastloser Expansion dar (Klappentext). Das Buch gibt hochinteressante Einblicke in das Denken und Handeln  von Larry Page und Sergey Brin. Wer mehr über die Denkweise und Absichten der beiden Firmengründer wissen möchte, erfährt in diesem Buch eine ganze Menge Wissenswertes. Vielleicht ändert nach der Lektüre dieses Buches ja auch jemand seine Meinung bezüglich Google. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch.

Richard L. Brandt, Googles kleines Weißbuch - Managementstrategien der wertvollsten Marke der Welt, Finanzbuch Verlag 2010, 206 Seiten, 34,80 Euro

Erster kurzer Erfahrungsbericht mit HiDrive von Strato

Vor ein paar Tagen erfuhr ich per Zufall von der Aktion bei Strato: HiDrive für 3 Monate kostenfrei, Anmeldung bis 31.7.10.

Also habe ich mich schnell angemeldet (die Kontodaten muss man trotzdem angeben; Strato rechnet natürlich damit, dass man nach der Testphase das HiDrive für 3,99 Euro im Monat weiter behält).

Warum HiDrive?

Ich bin seit längerem auf der Suche nach eine „Onlinefestplatte“, die mir verschiedene Möglichkeiten bietet:

1.     Abspeicherung von Daten jeglicher Art online (insbesondere Videos und Podcasts)

2.     Downloadmöglichkeit dieser Daten für ausgewählte Personen oder Gruppen

3.     Einrichtung verschiedenen Ordner

Es gibt bei einigen anderen Anbietern bisher nicht alle diese Features. Microsoft bietet unter http://www.officelive.com/de-DE/ einen Dienst an, der auf 5 GB begrenzt ist. Filesharing und individuelle Ordner funktionieren gut. Allerdings gehen keine Videos und Podcasts, alle anderen Dateiformate schon. Unter http://www.windowslive.de/Skydrive/ bietet Microsoft sogar 25 GB an, mit ähnlichen Einschränkungen wie oben. Allerdings ist beides kostenfrei, was ich persönlich sehr gut finde. 

Google bietet nur einen Dokumentenservice an bei 1 GB Speicherplatz.

Was mir bei Strato momentan gefällt, ist der Upload von Videos und Podcasts. Ich möchte in Zukunft über meine Website den Besucher mehr Informationen per Video und Podcasts zukommen lassen. Da die Datenmenge die größer ist als das Fassungsvermögen der Website, suchte ich eine Alternative. Strato HiDrive scheint da ganz gut zu sein.

Wo ich immer noch zögere, ist mein Misstrauen bezüglich Cloud Computing. Solange nicht bessere Sicherungen für die Websites geschrieben werden, werde ich auch keine geschäftlichen Infos z.B. bei Strato ablegen. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Cloud Computing die Zukunft sein wird, wenn die Onlineverbindungen besser und schneller und die damit verbundenen Kosten wesentlich geringer als heute sein werden.

Schauen Sie einfach mal bei www.strato.de rein.

Mindmappen und Diktieren auf dem IPod Touch

Seit einer Zeit befinde ich mich im Besitz eines IPod Touch. Was ich in diesem Blogeintrag zum Besten geben möchte, sind meine Eindrücke und Erfahrungen über 2 Apps (Applications = Softwareanwendungen).

Nach längerem Zögern habe ich mir das App „IThoughts“ für 5,99 Euro gekauft. Es handelt sich hier um eine Mindmappingsoftware. Ich bin seit über 20 Jahren eifriger Anwender von Tony Buzans Mindmappingmethodik, sowohl auf Papier als auch per Softwareprogramme (Mindjet, Freemind, Mind42). Kleine Ideen wie auch große Projekte habe ich mit Mindmapping konzipiert und durchgeführt.

IThoughts ist ein sehr gutes Programm, auch für den relativ kleinen Bildschirm des IPod Touch. Es ist einfach zu benutzen und in seiner Vielfalt sehr angenehm. Absolutes Highlight des Programm sind die unterschiedlichen Speicherformate: insgesamt 10 verschiedene Speichermöglichkeiten von PDF über Freemind, XMind, Mindmanager 6 und 8 bis zu IMindmap sind möglich. Die Übertragung auf den PC ist einfach: entweder per WLAN-Verbindung oder per Mail. Dann ist das Mindmap auf dem PC weiter bearbeitungsfähig. Eine Übertragung bearbeiteter Maps vom PC auf den IPod ist ebenfalls per Wlan möglich.

Fazit: Eine klasse Software

Eine weitere gute Software ist Dictamus. Es handelt sich hier um eine Diktiersoftware, die aus dem IPod ein sehr gutes Diktiergerät macht. Da ich selbst inzwischen sehr viele Podcasts besprochen habe, war ich immer auf der Suche nach einem geeigneten Gerät. Dictamus habe ich in der kostenfreien Lightversion ausprobiert. Die nimmt zwar nur Clips von 30 Sekunden Länge auf, aber zum Experimentieren hat es gereicht. Einen neuen Podcast habe ich mit der Lightversion aufgenommen (insgesamt 8 Aufnahmeteile waren nötig) und habe diese Teile mit der Software Audacity zu einem Podcast zusammengesetzt. Die Kaufversion lässt Aufnahmen von 90 Minuten zu. Sehr komfortabel ist die Software mit 2 Features: zum einen kann ich an eine bestimmte Stelle zurückspulen und einen Satzteil neu aufnehmen bzw. übersprechen und andererseits kann ich an jeder Stelle auch noch einzelnen Wörter oder Satzteile einfügen. Für mich 2 äußerst komfortable Funktionen. Diese Feature gibt es bei Diktiergeräten erst in einer Preisklasse ab 450,- Euro aufwärts. Die Klangqualität ist übrigens Spitze. So kann ich jetzt jederzeit und an jedem Ort meine Podcasts aufnehmen.

Fazit: Für 7,99 Euro ein tolles App fürs Diktieren.

Übrigens: Beide Apps funktionieren natürlich auch auf dem IPhone

Alterspyramide: Erneutes Überlegen

Die Alterspyramide entwickelt sich zu unseren Ungunsten. Soweit ist das keine neue Meldung. Was allerdings überrascht ist immer noch die weite Ignoranz dieses Themas in weiten Teilen der Bevölkerung. Wir müssen uns allerdings schnellstens Gedanken machen, was zu tun ist, denn die Zeit zum Handeln wird knapp.

Zu den Tatsachen:

1. Die Bevölkerung wird älter. Praktische Folge davon ist, dass die arbeitende Bevölkerung einen Rentner länger finanzieren muss als bisher. Zwischen 5 bis 10 Jahre kommen da zusammen und stellen eine enorme Belastung aller Rentenkassen (gesetzlich, privat und betrieblich) dar.

2. Da durch die fehlenden Neugeburten Beitragszahler nicht vorhanden sind, verschiebt sich das Verhältnis Beitragszahler zu Rentner auf 3 zu 1 im Jahr 2020. Im Jahr 1960 war das Verhältnis 1 zu 10! Die Folgen sind erhöhte Zahlungen der verbleibenden Beitragszahler. Dieses Geld fehlt beispielsweise für notwendige Investitionen in vielen anderen Bereichen z.B. Schule, Soziales, Infrastruktur. Alternativ erhält der Rentner weniger Geld, was allerdings zu einer Einschränkung der Lebensqualität führen wird.

3. Der Pflegeaufwand wird steigen. Sowohl im finanziellen als auch  

personellen Bereich. Wenn die Menschen älter werden, werden sie auch möglicherweise länger pflegebedürftig. Steigende Zahlen bei Demenz- und Alzheimerkranken belegen dies.

Es wandern hierbei notwendige Ressourcen aus dem produzierenden und kreativen Bereich in den pflegenden Bereich. 

Deutschland wird darunter leiden und möglicherweise Verluste in der wirtschaftlichen Entwicklung erleiden. Außerdem werden wir externe Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Dazu werden wir ausländische Pflegekräfte ins Land holen, um den gestiegenen Pflegebedarf einigermaßen kostengünstig zu gestalten.

4. Um Mitarbeiter zu halten und zu gewinnen, müssen die Unternehmen neue Formen der Mitarbeitergewinnung etablieren. Zusätzlich zum firmeninternen Kindergarten werden auch eigene Altersheime gehören. Hier kümmern entsprechende Fachkräfte um die Eltern der Mitarbeiter. Nur so kann Fachpersonal für das Unternehmen gewonnen und gehalten werden.

5. Der „Krieg“ um Mitarbeiter generell wird hart geführt. Das Angebot an Arbeitsplätzen wird die Nachfrage übersteigen. Firmenzusammenschlüsse werden steigen, Synergien in der Wertschöpfung zwischen Produzent und Lieferant zunehmend gesucht und ausgeschöpft.

Alle Unternehmen werden sich kreative Lösungen für dieses Problem überlegen müssen (siehe auch Punkt 4).

6. Neue Formen des Wohnens müssen erprobt und erfahren werden. Ältere Menschen können auf Kinder aufpassen und ältere Kinder können auf Rentner aufpassen. Was in der Vergangenheit als Mehrgenerationenfamilie funktionierte, wird wiederbelebt werden müssen. Nur so werden wir die zukünftigen Probleme lösen können.

Wir müssen uns mit diesem Thema stärker auseinander setzen. Die gesellschaftlichen Gefahren aus den Nichtbeachtung sind groß. Es darf einfach nicht sein, dass wenige junge und arbeitsfähige Menschen viele alte, nicht mehr arbeitsfähige Menschen ernähren und betreuen. Der volkswirtschaftliche Schaden wird immens sein. Wir benötigen dringend funktionierende Modelle zur Lösung des Problems.

Schöne neue Multimediawelt Teil 2

Gestern habe ich n meinem Blog über die neue Multimedia geschrieben. Heute morgen fand ich im Magazin des Kölner Stadtanzeigers den Artikel „Muss es immer Apple sein – Konkurrenz  für das IPad“ einen interessanten Artikel über die Mitbewerber von Apple. Alle Nachahmermodelle sind wesentlich besser ausgestattet als das IPad, werden aber den Kultstatus von Apple nicht erreichen.
Was allerdings viel interessanter ist, ist die Tatsache, dass einige der Feature die ich gestern beschrieb, schon heute Realität sind.

So ist beispielsweise das Archos 9 mit einem TV-Tuner ausgestattet und ermöglicht den Fernsehempfang.
Andere Hersteller bauen die passenden Schnittstellen (USB) ein, versorgen das Pad mit viel Speicherplatz, einer Webcam sowie die Möglichkeit, mit dem Office-Paket zu arbeiten. GPS-fähig sind die Pads noch nicht, aber das ist nur ein Frage der Zeit.

Was mich noch etwas stört, ist die Größe des Geräts. Doch auch hier wird die Entwicklung zu einem kleineren Gerät sicherlich noch kommen. Es fehlt nur noch ganz wenig zur Erfüllung meiner Vision.

 

Quelle: Kölner Stadtanzeiger 29.6.2010 www.ksta.de/magazin